Die Ergebnisse der genomischen Zuchtwerte sind eingetroffen und
wir freuen uns wirklich sehr über diese guten Werte...



... ebenso wie über die Resultate des DM- und  Pre-Test



Dieser Test beruht auf den aktuellsten Erkenntnissen der Genetik des histiozytären Sarkoms.

Emira ist in Risikoklasse   B  104   eingestuft  =  geringes Risiko für histiozytäres Sarkom

Zuchthunde der Risikoklassen A und B sind besonders geeignet, das Risiko für histiozytäres Sarkom bei
den Nachkommen zu vermindern.



Emira ist mit 100/100 für beide Mutationen getestet, somit  ist sie  DM - frei ,
es besteht  kein genetisches Risiko für DM !

Wenn von heute an Träger und erkrankte Hunde nur noch mit freien Hunden gepaart werden, wird ab sofort kein Hund mehr geboren werden, der an dieser schrecklichen Krankheit erkrankt.
Hierzu ist es aber nötig, ALLE Zuchttiere untersuchen zu lassen und die entsprechenden Konsequenzen zuziehen.


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Emira ist am 22.03.2014 in Rodenbach angekört worden !








Degenerative Myelopathie ( DM )


Erklärung:

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn - ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Auxone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegung der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse. Die DM wurde zuerst als eine Rückenmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der DM betroffen, auch der Berner Sennenhund.

Vererbung:

Die DM wird autosomal-rezessiv vererbt.

Für jedes Merkmal liegen im Genom zwei Kopien vor. Je eine Kopie erhält das Tier von seinem Vater und eine von seiner Mutter. Wird ein Merkmal autosomal-rezessiv vererbt, bedeutet das, dass ein Tier nur erkrankt, wenn es je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen, selbst aber nicht unbedingt erkrankt sein.

Es existieren drei Genotypen:

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieser Hund trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

2. Genotyp N/DM (heterozygoter Träger): Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Er hat ein extrem geringes Risiko, an der Krankheit zu erkranken, gibt die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weiter. Ein solcher Hund sollte nur mit einem mutations-freien Tier verpaart werden.

3. Genotyp DM/DM (homozygot betroffen): Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an der Erbkrankheit zu erkranken. Es gibt die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weiter und sollte nur mit mutations-freien Hunden verpaart werden.

Träger geben die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung zu 25% betroffen sind.

(Quelle und Info: Laboklin)